Im Jahr 2021 

musste der Belebte Adventskalender aufgrund der sich immer mehr zuspitzenden Lage leider ausfallen. 
Eine Live-Veranstaltungsreihe wäre mit vielen Gästen nicht möglich gewesen. 
Auch wenn einige Veranstaltungen im kleinen Rahmen vielleicht noch machbar gewesen wären, haben wir uns doch dazu entschlossen, ganz zu verzichten, denn wir möchten gern Veranstaltungen für alle Grünaer und ihre Gäste anbieten, ohne aussortieren zu müssen. 
Auch die Online-Version werden wir nicht anbieten, da wir uns nicht wiederholen wollen und 24 neue Ideen umzusetzen, wäre für unser kleines Organisationsteam nicht zu schaffen. 
Aber wir sind voll neuer Ideen für Präsenzveranstaltungen, welche alle gut verwahrt in unserer Weihnachtsschublade ruhen, bis wir sie hoffentlich 2022 mit 24 verschiedenen Partnern umsetzen können. 
Wir bitten also um Verständnis, dass wir uns unsere Kräfte aufsparen, bis alles wieder in geordneteren Bahnen verläuft und wir uns mit Ihnen allen treffen können. 

Wir wünschen Ihnen allen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit, kommen Sie gut und gesund ins neue Jahr. 
Wir freuen uns auf schöne Veranstaltungen im Jahr 2022. 

Carola Hilkman und Irma Olofsson 

                  Das war 2020 :

24 Türchen im Advent, ...

... jedes gefüllt mit einer kleinen oder größeren Veranstaltung, ausgerichtet von Vereinen, Händlern, Privatleuten, Institutionen. 

Für jede Altersgruppe soll etwas dabei sein: Kinder, Erwachsene, Familien, Großeltern mit Enkeln. Viele Interessengruppen sollen angesprochen werden, von den typischen weihnachtlichen Beschäftigungen wie Basteln, Musik hören und singen, vorlesen über sportliche Aktivitäten bis hin zur Grünaer Historie. 
So war es ursprünglich geplant. Doch leider können wir durch die angespannte Lage und die damit verbundenen Einschränkungen das meiste nicht so durchführen wie vorgesehen.
Dennoch möchten wir versuchen, Sie jeden Tag wenigstens für einen  Moment aus dem Alltag zu entführen und ein wenig weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen. Wir möchten täglich kleine unterhaltsame oder lehrreiche Beiträge hier auf die Seite stellen, Einblicke in Vereinstätigkeiten oder Anregungen für die Freizeitgestaltung in Familie geben um zu zeigen, dass Grüna nicht ganz im Lockdown versinkt, sondern im kleinen Kreis und so gut es geht weiter am gesellschaftlichen Zusammenhalt gearbeitet wird. 
Für jede geplante Veranstaltung bemühen wir uns, etwas zum Thema passendes zu finden.  

Und natürlich hoffen wir darauf, dass es im Jahr 2021 möglich sein wird, alle Veranstaltungen "in echt" nachzuholen.... 


Unser Programm vom 1. bis 24. Dezember

(wie es ursprünglich geplant war)

1. Dezember

Als Eröffnungsveranstaltung unseres  Belebten Adventskalenders hatte der Heimatverein Grüna e.V. in Zusammenarbeit mit dem Revierförster Ulrich Göthel einen Vortrag über historische Forstwege im Rabensteiner Wald  geplant. 
Leider kann diese Veranstaltung, wie auch fast alle weiteren, nicht stattfinden. 
Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Arbeit des Heimatvereins zu geben, haben wir einen Artikel angefügt, welcher sich einmal nicht mit dessen großem Thema Georg Baumgarten befasst, sondern mit Baumgartens Projektpartner Dr. Friedrich Hermann Wölfert. 
Anlass zu diesem Artikel ist Wölferts 170. Geburtstag am 17.11.2020    

Mit freundlicher Genehmigung des Heimatvereins Grüna e.V. 

Weitere Informationen zur Arbeit des Heimatvereins Grüna e.V. finden sich auf dessen Website https://www.heimatverein-gruena.de 
Ausführliche Einblicke in das Leben und Schaffen von Georg Baumgarten und Hermann Wölfert gibt es in der Baumgarten-Wölfert-Gedenkausstellung im Rathaus Grüna, Chemnitzer Straße 109.

2. Dezember

Heute wollten wir kreativ sein und bei den Mittwochsmalern Aquarell-Weihnachtskarten gestalten.
Doch auch wenn diese Veranstaltung nicht stattfinden kann - um Bilder geht es trotzdem, und zwar um historische. Denn kreativ war man auch an anderer Stelle: die Buchbinderei Alexander Geßner hat einen Kalender mit 17 Schwarzweißfotos vom Sommerbad Grüna herausgegeben.
 
Käuflich zu erwerben ist der Kalender im Schreibwarenladen Geßner.
 
Die ersten drei Einsender, die uns am 2.12.20 über unsere Kontaktadresse eine E-Mail mit Adressangabe schreiben , erhalten je einen Kalender gratis und per "Weihnachtspost" zugestellt.
Ein herzliches Dankeschön dafür an Familie Geßner. 

Viel Glück und viel Spaß beim "In-Erinnerungen-schwelgen"!  

Die drei Kalender ...

... vom 2. Dezember gehen an
Walter Bunzel
Kristin Hemmerle  und 
Patrick Kaden

3. Dezember

Am heutigen Tag wollte uns der Gesangsverein Grüna-Mittelbach e.V. einen gemütlichen Nachmittag bei einer Offenen Chorprobe bereiten.  Adventliche Lieder zum Mitsingen, Kaffee und Weihnachtsgebäck sollten Weihnachtsatmosphäre verbreiten und Einblicke in sein musikalisches Können bieten. Da derzeit keine Chorproben möglich sind, blicken wir zurück auf vergangene Auftritte des Gesangsvereins und erinnern uns zusammen an schöne musikalische Stunden, ob beim gemeinsamen Konzert mit den Uralkosaken in der Kreuzkirche Grüna, den Auftritten zum Grünaer Weihnachtsmarkt oder beim Treppensingen im Rathaus Grüna. 
Herzliche Grüße gehen mit den folgenden Videos an alle Chorsänger in Nah und Fern und einen ganz besonderen Gruß schicken wir nach Halle/Saale zum ehemaligen Chorleiter Dr. Wolfgang Allert.

Auftritt Gewandhaussingen Sächsischer Chöre 2016

Auftritt Alte Apotheke Grüna am 07.12.2017

Auftritt Kirmes Grüna 2018 (Steigermarsch)

Auftritt Oberlungwitz am 01.12.2018

Auftritt Seniorenpflegeheim Azurit 2019

Konzert mit den Uralkosaken 2019

Auftritt KIG Grüna und Felsendome (Steigermarsch)


Veröffentlichung des Videomaterials mit freundlicher Genehmigung des Gesangsvereins Grüna-Mittelbach
Weitere Informationen zum Gesangsverein Grüna-Mittelbach e.V. finden Sie auf der Homepage www.gesangsverein-ev.de

4. Dezember

Leider kann auch die geplante öffentliche Probe des Posaunenchors Grüna nicht stattfinden.
Aber auch hier steht uns ein Video zur Verfügung, welches Erinnerungen an vergangene vorweihnachtliche Tage wachruft. Lassen Sie uns gemeinsam zuhören:

Auftritt Posaunenchor Weihnachtsmarkt Grüna 2018

Das Video wurde zur Verfügung gestellt vom Posaunenchor Grüna.
Wer mehr erfahren möchte kann sich auf dessen Website umschauen:
Posaunenchor Grüna – Ein Posaunenchor für die Kirchgemeinde Grüna-Mittelbach (xn--posaunenchor-grna-h3b.de)

Liebe Kinder,

nachdem wir nun
vier Tage lang "Erwachsenenprogramm" hatten, seid morgen
Ihr dran.
Seid also neugierig und schaut herein!

5. Dezember

Für die Kinder

meldet sich heute der Weihnachtsmann zu Wort. Denn schließlich wäre an diesem Wochenende Weihnachtsmarkt in Grüna...

Die "Großen" 

können sich derweil in unserer "Schnitzausstellung" umschauen. 

Liebe Kinder,

eigentlich sollte heute der Grünaer Weihnachtsmarkt seine Besucher erwarten. Und so, wie Ihr es aus den vergangenen Jahren kennt, wollte natürlich auch der Weihnachtsmann kurz vorbeischauen, euch nach Euren Wünschen fragen, zuhören, ob Ihr schon fleißig Weihnachtslieder oder Gedichte gelernt habt und Euch auch eine Kleinigkeit schenken. 
Aber in diesem Jahr ist alles anders. Der Weihnachtsmarkt darf wegen Corona nicht stattfinden und der Weihnachtsmann muss auch draußen im Wald in seinem Haus bleiben, um sich und seine Wichtel nicht anzustecken. Denn was wäre, wenn er oder seine Wichtelhelfer oder auch seine Rentiere krank werden würden? Dann würden die Geschenke nicht rechtzeitig fertig, und an Heiligabend könnte Euch der Weihnachtsmann nicht besuchen. 
Darum hat er sich etwas anderes ausgedacht: Ihr habt noch ein wenig Zeit mit dem Auswendiglernen von Liedern und Gedichten. Schreibt stattdessen Eure Lieblingsstrophe von Eurem liebsten Weihnachtslied oder -gedicht auf ein Papier, malt vielleicht noch einen kleinen Tannenzweig oder ein Glöckchen dazu und schickt das ganze per E-Mail an unsere Adventskalender-Kontaktadresse 

[email protected] 


Oder macht ein Foto davon, welches Ihr per WhatsApp an die Wichtelnummer 0171 / 372 11 78 sendet.

BITTE VERGESST EUREN NAMEN, ADRESSE UND EUER ALTER NICHT !!!

Von den Geschenken, welche die Wichtel schon zusammengepackt haben, schickt Euch der Weihnachtsmann dann eine Kleinigkeit per Weihnachtspost nach Hause. 



Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung beim Schreibwarenladen Geßner.  

Auch die Schnitzausstellung im Folklorehof

kann natürlich ihre Besucher nicht empfangen. 
Um einen kleinen Eindruck dessen zu vermitteln, was die Schnitzer in den letzten Jahren alles Schönes geschaffen haben, stellten sie uns ein paar Bilder ihrer Werke zusammen, welche wir Ihnen hier zeigen dürfen:  

Ganz aktuell ist das Relief "Sehenswertes Chemnitz", welches 2020 entstanden ist und seit ein paar Wochen im Eingangsbereich des Schnitzerhäusls zu bewundern ist.

Wer mehr zum Verein erfahren möchte: 

Schnitzverein Grüna e.V. (xn--grna-1ra.de)




6. Dezember

Lustig, lustig, trallallallala, heut ist der Nikolaustag da....

Lustig hatte es sich der Wintersportverein Grüna e.V. ganz sicher vorgestellt, das gemeinsame Skifahren mit dem Nikolaus auf dem Übungshang.
Und der Nikolaus hatte sich auch schon vorbereitet und hatte für die kleinen Skihasen eine Stärkung eingepackt: mit viel Vitamin "S", wie "S"kifahren, denn das braucht man, wenn man trainieren möchte. 
Aber erfinderisch ist er, das muss man ihm lassen. Denn er hat sich gedacht, er übergibt seine kleinen Gaben ganz einfach "kontaktlos" an die Kinder, welche heute zum Sonntag mit ihren Eltern einen Spaziergang machen, denn Bewegung an frischer Luft tut ja auch ohne Skier gut. 
Und so hat er auf der Straße, welche aus Richtung Dorfstraße hinaus zum Forsthaus und weiter zu den Schanzen führt, ganz einfach einen "Nikolauszaun" eigerichtet!
Alle Kinder, die ab dem Mittag dort vorbeispazieren, dürfen sich im Vorbeigehen ein Beutelchen mitnehmen, so lange der Vorrat reicht. Also: Augen auf und den Nikolauszaun suchen!
Und wenn Ihr es Euch dann am Abend bei einem Tee oder Kinderpunsch auf dem Sofa gemütlich macht, interessiert es euch vielleicht, was in anderen Ländern rund um den Nikolaustag so passiert. Darum erzählen wir euch hier gleich noch, wie es in den Niederlanden und in der Schweiz so zugeht. 

In der Schweiz 

ist am 6. Dezember  der Samichlaus unterwegs. Er besucht die Kinder und deren Familien an diesem Abend und bringt Geschenke und Süßigkeiten. Wie unser Weihnachtsmann hat er ein großes Buch, in dem über die Kinder geschrieben steht, was sie im vergangenen Jahr gut oder weniger gut gemacht haben. Daraus liest er vor, und je nach Bedarf gibt es dann Lob oder auch ermahnende Worte.
Als Gehilfen hat er den Schmutzli dabei, eine der Tradition nach dunkel gekleidete Gestalt mit schmutzigem Gesicht, daher auch der Name. Aber vor beiden muss man sich nicht fürchten, denn sie sind die Freunde der Kinder und gutmütig.
Wie Samichlaus und Schmutzli überhaupt erst zueinander gefunden haben, erfahrt Ihr auf der Seite
Wie sich Chlaus und Schmutzli begegneten.

In den Niederlanden 

heißt der Nikolaus "Sinterklaas".
Er kommt bereits im November mit seinen Gehilfen, den Pieten, aus Spanien mit dem Dampfschiff "Pakjesboot 12" in einem Hafen in den Niederlanden an. Dieser Tag ist ein großes Ereignis. Viele Kinder kommen mit ihren Eltern zum Hafen um zuzuschauen, wie das Schiff einläuft und Sinterklaas mit den Pieten das Schiff verlässt. Nach seiner Ankunft bereitet er mit den Pieten die Geschenke für die Kinder vor.
Der eigentliche Sinterklaastag ist der 5.Dezember. An diesem Abend, dem "Pakjesavond", reitet Sinterklaas auf seinem weißen Pferd Amerigo durch die Städte und Dörfer und bringt den Kindern Süßigkeiten und Geschenke.
Traditionelle Süßigkeiten sind große Buchstaben aus Schokolade, von denen man immer den Anfangsbuchstaben seines Vornamens bekommt. Außerdem sind kleine Gewürzlebkuchen ("Pepernotjes") und kleine, schön verzierte Schokoladenfiguren beliebt.
Das bekannteste Lied zu Sinterklaaslied ist

"Zie, ginds komt de Stoomboot"

Zie, ginds komt de stoomboot
Uit Spanje weer aan
Hij brengt ons Sint Nicolaas
Ik zie hem al staan.
Hoe huppelt zijn paardje
Het dek op en neer
Hoe waaien de wimpels
Al heen en al weer

Zijn knecht staat te lachen
En roept ons reeds toe
Wie zoet is krijgt lekkers
Wie stout is de roe
Och, lieve Sint Nicolaas
Och, kom ook bij mij
En rijd toch niet stilletjes
Ons huisje voorbij

(Schau, dort drüben kommt das Dampfschiff
Aus Spanien wieder an 
Es bringt uns Sankt Nikolaus,
Ich sehe ihn schon dort stehen. 
Wie hüpft sein Pferdchen
Auf dem Deck auf und ab, 
Wie wehen die Wimpel 
Schon hin und her. 

Sein Knecht steht lachend da
Und ruft uns schon zu
Wer süß (lieb) ist, kriegt Leckeres, 
Wer bös ist, die Rute.
Ach lieber Sankt Nikolaus,
Ach komm auch zu mir
Und reite doch nicht still
An unserm Häuschen vorbei.)

 
Mehr über Sinterklaas, Fotos vom Pakjesboot 12 und den Pieten seht Ihr auf
Nikolaus in Holland - Holländische Traditionen - Holland.com
 

Eine nette Zuschrift aus der Schweiz

haben wir von Christian Winkler erhalten. Er wohnt mit seiner Familie in der Schweiz, genau in Netstal / Kanton Glarus und schreibt uns zum Nikolaustag folgendes:
"Bei uns kommt der Samichlaus ( der Nikolaus heißt hier so ) abends vor dem ersten Advent vom Buchwald herunter mit vielen Chlausgesellen. Die Kinder warten unten mit selbst gebastelten Laternen und Fackeln. Der Umzug durchs Dorf wird angeführt durch eine Treichelgruppe ( Männer mit großen Kuhglocken am Ochsenjoch, die im Takt schellen). Der Umzug endet am Weihnachtsmarkt auf dem Schulhausplatz. Dort verteilt der Samichlaus an die Kinder fein gefüllte Säckli. Die Erwachsenen können sich mit Bratwurst, Raclette-Brot, Punsch und Glühwein stärken. Leider muss dieser schöne Anlass dieses Jahr wegen Corona ausfallen." 


Aber ein paar Bilder vom letzten Jahr hat er uns noch mitgeschickt.
Vielen Dank für Ihre Zuschrift und herzliche Grüße aus der alten Heimat in die Schweiz!

Nachlese zum Nikolaustag

So sah er aus, unser Nikloauszaun

am 6. Dezember

             Einen der drei Kalender

           vom Gewinnspiel am 2. Dezember konnten wir 
           an diesem Tag auch an Kristin Hemmerle
           überreichen.  

7. Dezember

Für den heutigen Abend war eine Walkingrunde zu den geschmückten Vorgärten in Grüna vorgesehen. 
Stattdessen nehmen wir Sie nun auf einen "virtuellen" Spaziergang durch unseren Ort mit und möchten Ihnen zeigen, wie schön sich Grüna zur Adventszeit herausgeputzt hat. 
Wir beginnen unseren Rundgang am Folklorehof, gehen zunächst in Richtung Westen über die Feldstraße bis zur August-Bebel-Straße. Dort biegen wir links ab in Richtung Dorfstraße. 
In die Dorfstraße biegen wir nach rechts ein und laufen bis zur Forststraße. Hier machen wir einen kurzen Abstecher hinauf zur Alten Oberförsterei, dem heutigen "Kinderhaus Baumgarten". Wieder zurück auf der Dorfstraße folgen wir dieser noch bis links die Teichstraße uns in Richtung Chemnitzer Straße führt. 
Selbige gehen wir nun nach links in Richtung Chemnitz. An der Fleischerei Geßner können wir die Pleißaer Straße links hinunter gehen bis zur Dorfstraße, der wir noch einmal nach rechts folgen. Am Blumenweg biegen wir links ab in Richtung Folklorehof, um unseren Rundgang dort zu beenden.  
Natürlich gibt es noch viele weitere wunderschöne Dekorationen an Grünaer Häusern und in Gärten zu bewundern. 
Wer möchte, darf uns gern ein Foto von seiner weihnachtlichen Beleuchtung schicken, zur Vorstellung hier auf dieser Seite. Vielleicht kommen wir ja dann im nächsten Jahr bei Ihnen vorbei. 
Aber nun zeigen wir Ihnen erst einmal in Bildern, was
Weihnachten in Grüna heißt: 

Eine Rätselfrage für Ihren eigenen Rundgang haben wir auch noch: 

Wo befindet sich dieser weihnachtliche Schmuck? 

Da es den "Gemütlichen Glühweinabschluss an der Rathauspyramide" nun nicht gibt, sorgen wir - zumindest teilweise - für Ersatz: die ersten drei erwachsenen Einsender mit der richtigen Lösung dürfen sich über je eine Flasche Glühwein und ein Glas Halberstädter Würstchen für den "gemütlichen Abschluss ihres individuellen Spaziergangs zuhause"  freuen. 
Für drei Kinder, die sicher ebenso Spaß am Lichterschauen und -suchen haben, gibt es je eine Flasche Kinderpunsch und dazu Miniwürstchen.

Die Lösung mit Angabe des "Fundortes" (Straße und Hausnummer) bitte per E-Mail an unsere Kontaktadresse senden
[email protected]
Bitte Namen und Adresse sowie die Angabe Erwachsener/Kind nicht vergessen! Die Empfänger der Preise werden benachrichtigt.

Viel Spaß beim Wandern, Suchen und Genießen! 

Die drei Gewinner vom Pyramidenspaziergang 

haben ihre Preise erhalten. 
Die Lösung war:
Feldstraße 14 in Grüna
Die ersten drei richtigen Einsender waren
Gesine Prescher, Grüna
Steffi Rudat, Grüna
Viola Pfuhl, Chemnitz 

Vielen Dank fürs Mitmachen und 
"Wohl bekomm's!" 

8. Dezember

Adventsliedersingen in der Dachsbaude mit dem Natur- und Wanderverein Grüna
war die geplante Veranstaltung für den heutigen Abend. Aber singen ist nicht, schon gar nicht gemeinsam und im begrenzten Raum der Dachsbaude schon gleich gar nicht.
Was also tun? Die Mitglieder des Wandervereins hatten sich auf ihre Veranstaltung gefreut, ganz besonders natürlich die älteren, für die es immer eine willkommene Abwechslung ist, einen geselligen Abend in Gemeinschaft, mit dem wunderbaren Programm von Martin und Christiane und dem leckeren Essen von Antje zu verbringen.
Nun, zumindest für die eigenen Mitglieder wurde Abhilfe geschaffen und "Musikalische Hausbesuche" verordnet. Was natürlich die Besuchten hoch erfreut hat.
Und wir alle, die wir uns ebenso auf einen schönen Liederabend zum Mitsingen, gewürzt mit manchmal etwas abgewandelten Texten und aufgelockert mit so manch lustiger oder auch nachdenklich machender lyrischer Einlage gefreut haben?
Wir basteln uns etwas ähnliches zusammen, etwas Musik, dazwischen ein paar winterliche Texte. Nur für das Essen und den Glühwein muss heute leider jeder selber sorgen - dafür freuen wir uns umso mehr auf den nächsten musikalisch-literarischen Abend in der Dachsbaude. Auf gehts:

Reinhard Mey - Es ist Weihnachtstag (1995)

"Es gibt Leute, die dir sagen werden, 

dass Weihnachten auch nicht mehr das ist, was es einmal war. 

Höre nicht auf sie.

Es gibt wenige, die alt geworden sind auf dieser Erde, die nicht an jedem beliebigen Tag im Jahr solche Gedanken wachrufen können. 

Aber suche dir doch für deine trostlosen Erinnerungen nicht eben den fröhlichsten unserer 365 Tage aus.

Rücke lieber deinen Stuhl näher an das flackernde Feuer, fülle dein Glas, stimme ein Lied an und sei dankbar, dass alles nicht noch schlimmer ist. Denke nach über den Segen, der dir reichlich zuteil wurde - und er ist bei keinem gering -, und nicht über vergangenes Missgeschick, das jedem widerfährt. 

Fülle dein Glas abermals, mit fröhlichem Gesicht 

und zufriedenem Herzen.

Dein Weihnachten soll ein fröhliches sein ...!"

(Charles Dickens)


Erzgebirgsensemble Aue - wenn es Raachermannl nabelt...



Rolf Zuckowski - Nikolaus und Weihnachtsmann

Sicherlich werden Sie während der Feiertage auch etwas Zeit zum Nachdenken finden.

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt:
Wann fängt Weihnachten an?
Wann - ja wann?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,

wenn der Starke die Kraft des Schwachen liebt,

wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,

wenn der Laute bei dem Stummen verweilt

und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und der Laute still,

wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,

das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,

wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht

Geborgenheit, helles Leben verspricht,

und du zögerst nicht,

sondern du gehst, so wie du bist - darauf zu,

dann - ja dann - fängt Weihnachten an!

(Rolf Krenzer)

 

Reinhard Mey - Frohe Weihnacht

Winterzeit

Eiskristalle, Schlittenkufen

und des Eichelhähers Rufen,

schneebedeckte Baumesriesen

neben weißen Glitzerwiesen,

Meisen, Krähen, Hoppelhasen,

Bommelmützen, rote Nasen,

die Natur in weißem Kleid,

ein Hoch der kalten Winterzeit.

(Eva Lindner)

Udo Jürgens - Merry Christmas Allerseits

Winter

Verschlafen ruhen die kahlen Bäume              

Eisig und rau ist die blassblaue Luft                
Wirbelnd tanzen die Flocken zur Erde
 

Vom Wind verwehte Spuren im Schnee          
Mit jedem Schritt brechen Kristalle

Und Frost malt aus Eis Blumen an Scheiben
  

Verlorene Tropfen an gläsernen Zapfen 
Spiegeln die Sonne zu weißgelben Ringen     

Gefroren das stille Wasser des Sees              


Die Sterne funkeln in tiefschwarzer Nacht       
Auf pudrige Gipfel in stummen Höhen             

Verwandeln das Land in glitzernde Weiten
(Eva Lindner)

Rolf Zuckowski - Wenn das Jahr zu Ende geht

Wir wollen ihn nicht zu lang werden lassen, unseren musikalischen Abend hier. Denn keine noch so gute Sammlung von Gedichten und kein Zusammenschnitt der besten Links kann eine Live-Veranstaltung ersetzen. 
Eines aber liegt mir noch am Herzen - etwas, was nach jeder Veranstaltung bei den Wanderfreunden passen würde und was ich doch nie ausspreche. Darum sei es heute hier einmal gesagt, mit einem letzten Lied von  

Reinhard Mey - Gute Nacht Freunde 



Zum Natur- und Wanderverein geht es hier:
www.wanderverein-gruena.de

9. Dezember

Liebe Kinder,
heute ist Märchentag hier bei uns im Adventskalender. 
Wir haben zwei Autorinnen, deren Geschichten wir euch gern vorstellen möchten. 

Als erstes liest Kristin für euch das Buch "Der Floffel hat immer recht!" von Gabriele Liesenfeld.

Der Floffel-Link

Die Illustrationen zum Buch gibt es dann noch weiter unten zu sehen. 
Wir bedanken uns für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung bei Gabriele Liesenfeld. 

Danach gibt es noch zwei Geschichten aus dem Buch "Erzgebirgsmärchen" von Claudia Curth. 

Trixie verknotet in Marienberg

Lorenz aus Seiffen

Die Illustrationen in diesem Buch stammen vor der Grünaer Künstlerin Marion Krebs.

Näheres zu Claudia Curth und ihren Büchern erfahrt ihr auf
www.erzgebirgsmärchen.de

Da mir der Floffel so viel Freude macht und ich das Buch wirklich gern vorgelesen habe und es auf jeden Fall weiterempfehle,
schenke ich dieses Exemplar der Grünaer Kinder-Bücherei.
Wenn der 2. Band da ist, schenke ich den auch noch. Ob sich im Rahmen des Adventskalenders dieses Jahr noch eine Lesung ergibt, werden wir sehen.
Vielleicht am 24.12.?
Eure Kristin


Schaut euch unten noch die Bilder zum Buch an. Ganz sicher gibt es auch hier in Grüna ganz viele Floffels, Tiffels, Heffels, Luffels, Raffels, Coffels, Leffels usw. 
Wir können sie ja mal suchen, vielleicht wohnen sie ja in den Höhlen am Totenstein? 
Das werden wir erkunden, beispielsweise auf unserer Wanderung am 20.12. ....  

10. Dezember

"Kinderschnitzen zum Schnuppern" in unserer Adventswerkstatt

können wir nun leider nicht anbieten und auch schlecht ersetzen, da dafür nun mal entsprechende Materialien und Werkzeuge erforderlich sind.

Darum haben wir uns etwas anderes ausgedacht. Ihr malt ein weihnachtliches Bild nach dem Motto:

              Wer malt das schönste Weihnachtsbild?

Ihr schickt uns Euer Bild auf unsere E-Mail-Adresse
[email protected]
oder per WhatsApp an 0152 / 02 09 18 28
Eine kleine Jury sucht dann die 3 schönsten Bilder aus. Die Sieger erhalten einen Preis.
Bitte vergesst nicht, Euren Namen und Euer Alter anzugeben.
Die Sieger werden von uns benachrichtigt.
Bitte schreibt auch dazu, ob wir eure Kunstwerke hier auf der Seite zeigen dürfen. 
 


Auch der Maltag am 10. Dezember hat schon erste Ergebnisse vorzuweisen:

Josua, 9

Aaron, 11

Alisa, 5

Emil, 9

Milly, 7

Bruno, 9

Nora

Sophie, jetzt 6 

11. Dezember

Heute ist wieder ein  "Adventswerkstatt-Tag". 
Es geht diesmal um die kreative Beschäftigung mit grünen Zweigen und Dekoration, um daraus kleine Weihnachtsgestecke zu schaffen.

Vom Gärtnerhof Grüna...

...wurden  schon Tüten mit den benötigten Materialien liebevoll zusammengepackt. 
Die Kinder, welche sich bereits dafür angemeldet hatten, dürfen sie sich heute dort abholen. 
Dann heißt es: Kinderzimmer oder Küche in eine "Adventswerkstatt" verwandeln und der Kreativität freien Lauf lassen... 
Wir freuen uns auf Fotos Eurer fertigen weihnachtlichen Kunstwerke! Drei davon erhalten wieder einen kleinen Preis. 

Leider kann das Angebot durch die sich immer mehr zuspitzende Situation nicht ausgeweitet werden, so dass keine weiteren Anmeldungen mehr entgegengenommen werden können. Wir bitten dafür um Verständnis und bedanken uns bei Babette Elsner für die Unterstützung. 

Passend zum 3. Advent 

haben uns die ersten Bilder vom Gestecke-Basteln erreicht. Alle sind sehr schön geworden, und die Kreativität der Kinder ist immer wieder überraschend: 

     Dominic Lein

       12 Jahre

     Emil Steinbach 

       9 Jahre 


     Alisa  Steinbach

       5 Jahre

Sophie Neubert

5 Jahre

   Bruno Müller

    9 Jahre 

  Milly Müller 

   7 Jahre

Die Mal- und Gesteckbastelkinder haben sich über ihre Preise gefreut  

Ein Teil der Preise

Übergabe

Zwei der Einsender

Vorstehende Fotos erreichten uns von Dominik und erzählen von der Übergabe seines Preises fürs Gestecke basteln und Weihnachtsbild malen unter Coronabedingungen. Das Päckchen musste unterm Schwibbogen abgelegt und später abgeholt werden.  
Er und sein Bruder haben dann gemeisam die Holzfiguren bemalt und ihren Weihnachtsbaum damit geschmückt.

12. Dezember

RockXmas 2020 im Wohnzimmer
 

Laute Töne der weihnachtlichen Rockmusik und leise Gedanken zur Botschaft von Weihnachten wären heute in der Grünaer Kirche zu hören gewesen – bei RockXmas 2020 – dem mit Abstand besten Gottesdienst zur Vorweihnachtszeit. Der kann nun aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Aber wir haben zwei sehens- und hörenswerte Alternativen für Sie im Angebot:

RockXmas 2020 im Wohnzimmer – das Video:

Am 19.12., also am vierten Advent, feiert 17 Uhr unser aktuelles Video auf

 https://rockxmas-band.de

Premiere. Wir haben für Sie ein ca. 30 minütiges Programm aufgenommen: mit den bewährten lauten und leisen Tönen in einer neuen Form. Lassen Sie sich überraschen!
Hier erhalten Sie schon mal einen kleinen Vorgeschmack:

RockXmas im 2020 Wohnzimmer

RockXmas 2020 im Wohnzimmer –
die CD

Unser zweites Angebot in diesem Jahr heißt:

„Glory to the Newborn King“. 


Das ist der Titel unseres ersten Albums, das ab sofort als CD erhältlich ist. Auf unserer Website https://rockxmas-band.de
können Sie schon mal reinhören und sie erfahren auch, wie und wo sie die CD erwerben können.

Die ersten drei Personen, die die CD unter [email protected] mit dem Betreff „Adventskalender“ bestellen, erhalten jeweils eine CD von uns geschenkt.
(Für alle anderen Bestellungen gilt der reguläre Preis von 8 Euro.)

Wenn Sie darüber hinaus noch in Erinnerungen an die vergangenen drei Jahre RockXmas schwelgen wollen, finden Sie Videos und Fotos auf unserer

Facebookseite    https://www.facebook.com/RockXMasChemnitz
 

Und natürlich informieren wir Sie dort auch zuverlässig über alle Neuigkeiten.
Und falls Ihnen in Ihrem Wohnzimmer dann trotz allem irgendwann die (Lockdown-)Decke auf den Kopf zu fallen droht, machen Sie doch einen Spaziergang zur Grünaer oder Mittelbacher Kirche. In den Geländen um die Kirchen finden Sie „Weihnachtsgedanken im Kirchgarten“. Verschiedene Tafeln mit Zeichnungen und Texten bieten dort die Möglichkeit, die Botschaft von Weihnachten (neu) zu entdecken. Lassen Sie sich inspirieren!


Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gesundes, frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2020!

Ihr RockXmas-Team 


Das Team vom Adventskalender bedankt sich beim RockXmas-Team herzlich für die Mitarbeit am heutigen Türchen und die Zuarbeit.    

13. Dezember

Grünaer Textilgeschichte im Wandel der Zeit

Für heute war ein weihnachtlicher Nachmittag in der ehemaligen Textilfabrik Winkler vorgesehen. 
Frau Karla Krahmer wollte uns die Fabrik,
die noch vorhandenen Maschinen und Beispiele
der hier produzierten Artikel zeigen. Der Faschingsclub Grüna e.V. hatte sich bereit erklärt, für die kulinarische Umrahmung zu sorgen. Einen kleinen Einblick in die Geschichte der Textilfabrik soll es heute dennoch geben. Frau Krahmer hat uns umfangreiches Foto- und Textmaterial zur Verfügung gestellt, anhand dessen wir einen kleinen Einblick geben wollen.   

Die Handschuhfabrik Carl Winkler wurde am 5. Juni 1913 von Carl Winkler und dessen Ehefrau Rosa Winkler gegründet. Der erste Produktionsraum befand sich in der rechten Parterrewohnung des Sechsfamilienhauses in der Baumgartenstraße 19. 

Auszüge aus der Firmenchronik

1923 wurde die kleine Fabrik und  1930/31 die große Fabrik gebaut. 
1934/35 gab es einen Erweiterungsbau mit Wohnung und Balkon, einem Hausflur und Büroräumen.
Das Fabrikgebäude bestand nun aus Zuschneiderei, Näherei, Formerei, Büro, einem Lagerraum für Leder und einer Wohnung.

In den dreißiger Jahren hatte die Fabrik etwa 100 Mitarbeiter und erlebte ihre effizienteste Zeit. Produziert wurde von Industriehandschuhen, Winterhandschuhen und Fäustlingen bis zu eleganten Damen- und Herrenhandschuhen aus Stoff oder Leder ein breit gefächertes Sortiment.  

Als nach dem 2. Weltkrieg die Demarkationslinie am Stadtrand von Chemnitz verlief und Grüna von amerikanischen Truppen besetzt wurde, war im Wohnhaus und der Fabrik die amerikanische Kommandantur untergebracht. In dieser Zeit lag die Produktion still.   

Schauen Sie sich nun einige Beispiele der produzierten Waren an:

1945 wurde Grüna sowjetisch besetztes Gebiet. Die kleine Fabrik wurde Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten zur Verfügung gestellt. 
1946 lief die Produktion langsam wieder an. Engpässe auf allen Gebieten waren in der Nachkriegszeit an der Tagesordnung.
Mangels geeigneter Materialien war die Handschuhproduktion daher rückläufig. Nun wurden hauptsächlich Textilien wie Unterwäsche, Schlafanzüge, Nachthemden und Oberhemden produziert. Auch Reparaturen an Textilien waren sehr gefragt. 
Um 1950 bestand die Belegschaft aus etwa 40 Personen.  Um die Firma vor einer Verstaatlichung zu bewahren, wurde der Mitarbeiterbestand 1962 auf unter 10 Personen verkleinert. 

1986 wurde die Firma in dritter Generation nach Heinz und Hildegard Winkler von Karla Krahmer übernommen. Zu der Zeit hatte der Betrieb noch 4 Mitarbeiterinnen, wodurch Produktionsnischen belegt werden konnten, die Großbetrieben verschlossen blieben.

Freizeitbekleidung und T-Shirts wurden angefertigt, u.a. für Sportverbände. Auch der Schwimmverband mit seinen Olympiasiegern und Weltmeistern wurde in Grüna "eingenäht". 

Am 5. Juni 2013 konnte die Firma Carl Winkler ihr 100jähriges Bestehen feiern, was Anlass zu einem Fest und Tag der offenen Tür gab.
Im selben Jahr wurde Grüna 750 Jahre alt. Selbstverständlich nahm man mit einem eigenen Wagen am Großen Festumzug teil.

Wir bedanken uns bei Karla Krahmer für das Überlassen des Materials und freuen uns auf eine "echte" Ausstellung im nächsten Jahr - und auf die Bewirtung durch den Faschingsclub Grüna e.V.!

14. Dezember

"In der Weihnachtsbäckerei..."

... gibt es dieses Jahr keine Kleckerei. 
Aber auch Konditoren sind erfinderisch, genau wie unser Nikolaus. Und so hat Herr Bösewetter auch eine Alternative für die ausgefallenen Backtage in seiner Backstube gefunden: 
die angemeldeten Kinder vom Kinderhaus "Baumgarten" bekamen ganz einfach fertigen Teig geliefert, den die kleinen Bäckerinnen und Bäcker in der Kinderküche gemeinsam mit ihren Erzieherinnen ausgerollt, ausgestochen und zu leckeren Plätzchen fertig gebacken haben. Darüber haben sie sich sehr gefreut und möchten sich recht herzlich für das Engagement bedanken.  
Und unsere Adventskalender-Junior-Bäckerkinder, die heute in der Conditorei hätten backen wollen? Auch für sie gibt es eine Lösung: 

12 Tütchen mit vorgebackenen Plätzchen warten 


ab DIENSTAG, 15.12. in der Conditorei Bösewetter


 darauf, an 12 Kinder verschenkt und zuhause noch ein wenig verziert zu werden.
 
Ein großes Dankeschön geht an André Bösewetter für die Befüllung des heutigen Türchens. 


Und für alle anderen, die nächste Woche zuhause die vorgezogenen Weihnachtsferien nutzen und mit Mama oder Oma noch backen möchten, haben wir hier noch zwei einfache Rezepte:

Vielliebchen 

175 g Mehl
  75 g Speisestärke
    1 gestrichener Teelöffel Backpulver
    1 Ei
    1 Prise Salz
  75 g Butter 
125 g Zucker
    1 Päckchen Vanillin
  35 g gemahlene Mandeln

Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten. 
Falls der Teig noch zu klebrig ist, noch etwas Mehl zugeben. 
Auf einer gemehlten Unterlage ausrollen und Plätzchen ausstechen. 
In guter Mittelhitze goldbraun backen.

Wer mag, kann jeweils zwei Plätzchen mit gleicher Form mit Erdbeer- oder Kirschmarmelade zusammenkleben und mit Zuckerguss und Plätzchendekor verzieren.
  
Der Teig eignet sich auch hervorragend, um kleine Brote, Brötchen, Zöpfe usw. für den Kaufmannsladen daraus zu formen. Dann der dickeren Form entsprechend länger backen.   

Lebkuchen zum Ausstechen

300 g Roggenmehl
150 g geriebene Nüsse
200 g Rohrzucker
1 1/2 EL Lebkuchengewürz
1 TL Natron
2-3 EL Honig
3 Eier
1 Ei zum Bestreichen

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und
1-2 Stunden an einem warmen Ort stellen. 
Sollte der Teig durch den Honig zu klebrig sein, noch so viel Mehl dazugeben, bis er nicht mehr an den Fingern klebt. 
Der Teig muss unbedingt rasten, damit das Natron seine Wirkung entfalten kann.
Anschließend 5 mm dick ausrollen, nach Belieben ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. 
Das Ei mit etwas Milch verquirlen und die Lebkuchen mit der Eistreiche bestreichen. 
Bei 180° C 5-10 min backen. Die Lebkuchen sind super weich und sofort essbar.  
Das Geheimnis für guten weichen Lebkuchen liegt in der kurzen Backzeit. Lebkuchen braucht nur sehr kurz im Backrohr. 

Und für die "großen" Bäcker unter Ihnen, die noch etwas neues ausprobieren wollen, 

hätten wir hier noch ein schönes Rezept:

Weihnachtskuchen

Man nehme:
1 Tasse Wasser
1 Tasse Zucker
1 Tasse braunen Zucker
4 große Eier
2 Tassen getrocknete Früchte
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Salz
1 Hand voll Nüsse
1 Zitrone
1 L Whisky

Zubereitung:
Zunächst kosten Sie den Whisky und überprüfen so seine Qualität.
Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel zur Hand.
Währenddessen probieren Sie nochmals den Whisky und überzeugen sich
davon, dass er wirklich von bester Qualität ist.
Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken Sie diese aus.
Wiederholen Sie diesen Vorgang.
Schalten Sie den Mixer an und schlagen Sie in der Rührschüssel die
Butter weich. Fügen Sie einen Löffel Zucker hinzu.
Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist.
Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
Mixen sie den Schalter aus!
Brechen Sie 2 Eier aus und zwar in die Schüssel.
Hauen Sie die schrumpligen Früchtchen mit rein.
Malten Sie den Schixer an.
Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösens das mit 'nen
Traubenschier. Überprüfen Sie den Whisky auf seine Konsissstenzzz ...
Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken ihre Nüsse aus.
Fügen Sie eine Tasse hinzu, Zucker und alles andere, was auch immer ...
Fetten Sie den Ofen ein. Drehen Sie ihn um 350°C.
Schlagen Sie auf den Mixer, bis er ausgeht.
Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster und überprüfen Sie den
Geschmack des übrigen, abgestandenen Whiskys.
Gehen Sie ins Bett und pfeifen Sie auf den Kuchen.

Wir wünschen gutes Gelingen! 
Ach ja - und schicken Sie uns Fotos vom Ergebnis Ihres Backtages :-) 

15. Dezember

Adventswerkstatt -

und wieder gibt es eine Alternative für zuhause:
Kristin, die Ihr schon von der Geschichte vom Floffel kennt, wollte heute mit euch kleine Laubsägearbeiten ausprobieren.
Da nun nicht jeder Material zum Laubsägen zuhause hat, hat sie sich etwas ausgedacht, wofür Mama oder Oma bestimmt etwas da haben.
Schaut selbst: 

Ganz einfach: Eulen aus Wollresten weben

Und wie Kristin im Video sagt - wir freuen uns über Bilder Eurer Ergebnisse oder auch der Werke von Mama und Oma!
Die Adresse zum Einsenden und auch die Adresse fürs Gewinnspiel ist wie immer
[email protected]

Viel Spaß beim Nachbasteln ! 

Liebe Kristin, vielen Dank für Deine Mühe, nun schon zum zweiten Mal ein Türchen  auszugestalten und für den hübschen Preis ! 

Adventswerkstatt Eulen-Basteln

Die Anfänge...

... und das Ergebnis

von Melanie, Gregor und Nora

Kreativität kennt keine Grenzen...

Naturfarbene Eulen...

  Weihnachtsfarbene...

Und sogar richtige Wichtel....

sind nach Kristins Anleitung entstanden 

16. Dezember

Adventswerkstatt - wir nähen kleine Weihnachtsbäumchen aus Stoff

Und diese nähen wir auch wirklich - wenn auch nicht wie geplant alle zusammen im Schnitzerhäusl, sondern jeder für sich zuhause mit Mama, Oma oder der großen Schwester. Das Material dazu bekommt ihr von uns. 
So oder so ähnlich werden sie aussehen, wenn sie fertig sind:

Und das bekommt ihr von uns: 

Alles, was Ihr zum Basteln braucht: Stoff, Füllwatte, einen "Stamm", eine Baumscheibe und Kleinteile zum Dekorieren für jeweils ein Bäumchen pro Interessent.
Weil nicht jeder eine Nähmaschine zuhause hat, nähen wir die Bäumchen für Euch schon vor, wenn Ihr das möchtet. Ihr braucht sie dann nur noch mit Watte auszustopfen und das kleine Fülloch um den Stamm zuzunähen. 
Wer eine Nähmaschine besitzt, kann natürlich auch nur den zugeschnittenen Stoff bekommen und selber zu Werke schreiten. 

So sehen unsere vorgenähten Bäumchen aus. Neben dem grünen aus dem Beispielbild stehen noch diese beiden Farben zur Wahl - jeweils solange der Vorrat reicht. 

Eine Bastelanleitung

Zuerst wendet Ihr die zusammengenähten Stoffteile um und pult vorsichtig die Ecken heraus, so das sie schön spitz werden. 
Danach die Füllwatte in kleine Flöckchen zupfen und nach und nach das Bäumchen damit befüllen, beginnend an der Spitze.
Wenn es fast ganz gefüllt ist, setzt Ihr mittig den Stamm ein. 
Das noch offene kleine Loch an der Unterseite wird rechts und links vom Stamm bis an diesen heran zugenäht. 
Nun könnt Ihr den Stamm mit Leim oder Heißkleber auf der Baumscheibe befestigen. 
Zum Schluss noch nach eurem Gefallen dekorieren, mit unserem mitgelieferten Dekomaterial oder auch mit eigenen Ergänzungen. 
Lasst eurer Kreativität freien Lauf!   

Na - Lust bekommen noch ein Weihnachtsgeschenk für jemanden selbst zu gestalten? Dann meldet Euch bei uns unter
0171 / 372 11 78, damit wir euch euer Kreativ-Päckchen vorbereiten können. 

Viel Spaß beim Nachbasteln, Verschenken oder Aufstellen im eigenen Zimmer.
Und wie immer gilt auch heute: wir freuen uns riesig über Fotos eurer schönen Kreationen. 

Adventswerkstatt  Weihnachtsbäumchen nähen

So sieht es in der Adventskalender-Wichtelwerkstatt, Abteilung "Vorbereitung" aus: die bestellten Päckchen werden gepackt...

... und in der Abteilung "Endfertigung" von den Kindern zuhause zu kleinen weihnachtlichen Schmuckstücken zusammengefügt. 

Eingesendet von Melanie, Gregor und Nora

17. Dezember

Adventswerkstatt -  wir mischen unseren eigenen Weihnachtstee

sollte es am heutigen Tag für die Hortkinder im AWO Hort Grüna heißen. Mit freundlicher Unterstützung von Herrn Aurich von der Baumgartenapotheke hätten verschiedene Kräuter zu einem leckeren Tee gemischt werden sollen. Da das aus hygienischen Gründen derzeit leider nicht möglich ist, hat er uns wenigstens das Rezept dazu schon einmal  verraten: 

30 g Erdbeerblätter
30 g Brombeerblätter
20 g Pfefferminzblätter 
20 g Melissenblätter  

gut vermischen und bei Bedarf noch etwas zerkleinern. 
Den Tee mit kochendem Wasser aufbrühen.

Doch damit die Teefans unter euch nicht ganz auf ihr Lieblingsgetränk verzichten müssen, stellen wir heute einige Teesets, bestehend aus einem Teeglas und einem weihnachtlichem Tee, zur Verfügung.

Beantwortet dazu unsere Preisfrage: Wieviele Zacken hat der Herrnhuter Stern?
Die Lösung schickt Ihr wie immer an unsere Mailadresse
[email protected]de


Finden könnt Ihr die Lösung, wenn Ihr euch mit uns noch zwei adventliche Bräuche näher anschaut - vielleicht bei einer Tasse duftendem Tee? 

Der Adventskranz 


Der Adventskranz stammt  aus Hamburg und gilt als eine Erfindung des Theologen und Erziehers Hinrich Wichern. Er hat ihn 1839 erstmals im "Rauhen Haus", einem Heim für  bedürftige Kinder, aufgehängt. Diese konnten, wie alle Kinder damals und heute, die Zeit bis Weihnachten nicht abwarten und fragten immer wieder, wie lange es denn noch bis zum Heiligen Abend dauern würde. 
Also nahm Hinrich Wichern ein großes Kutschenrad und befestigte darauf Kerzen. Vier große weiße Kerzen für die Sonntage und für die Wochentage des Advents kleine rote Kerzen. Dieses Rad hängte er an die Decke des großen Saales in seinem Heim und zündete an jedem Tag eine weitere Kerze an. So konnten die Kinder nun jeden Tag bis zum Heiligen Abend anhand der verbliebenen Kerzen abzählen. Die runde Form des Wagenrades passte auch gut zum Sinnbild der Unendlichkeit Gottes, denn auch dieser runde Kranz hat keinen Anfang und kein Ende.
Die Kerzen selber werden als das Licht angesehen, welches der Menschheit durch die Geburt Jesu Christi geschenkt wird. 
Bald wurde der Kranz zusätzlich mit Tannengrün geschmücktVon Hamburg aus verbreitete sich der Adventskranz über ganz Deutschland, anfangs vor allem in evangelischen Kirchen, später auch in vielen Wohnungen. Seit 1925 wurde er auch in katholischen Kirchen eingeführt. 
Da in den Wohnungen meist kein Platz für einen so großen Kranz war, wurde die Anzahl der Kerzen auf vier Stück für die Adventssonntage beschränkt. Damit konnte die Größe erheblich reduziert werden. Auch kamen, neben hängenden Deckenkränzen, auf Gestellen stehende Tischkränze auf. Im "Rauhen Haus" in Hamburg brennt auch heute noch ein Kranz mit Kerzen für jeden Tag im Advent, natürlich so groß wie ein Wagenrad.  



 Der Herrnhuter Stern

Unser traditioneller Papier-Weihnachtsstern entstand vor über 160 Jahren in der Brüdergemeinde in Herrnhut.
Von hier aus wurden Missionare in entlegene Gegenden der Welt entsandt.
Deren Kinder wiederum wurden mit Erreichen des Schulalters meist zurück in die Heimat geschickt, um ihnen hier Bildung und Erziehung angedeihen zu lassen. Sie waren dann untergebracht im Internat der Herrnhuter Brüdergemeinde. Doch gerade um die Weihnachtszeit war die Trennung von der Familie oft schwer. 
Daher kam der Stern als Symbol für die biblische Geschichte ins Spiel. Im Mathematikunterricht wurde er von einem Lehrer als Vorlage benutzt, um die Geometrie leichter verständlich zu machen. Er ließ seine Schüler Sterne aus verschiedenen geometrischen Formen zusammensetzen. Damit wurden dann ihre Internatsstuben geschmückt. Die ersten Sterne waren weiß-rot-weiß. Weiß symbolisierte die Reinheit und rot das Blut Jesus Christus. 
Von da an wurden von den Kindern immer am 1. Sonntag im Advent die Sterne gebastelt und damit der Brauch in die Familien getragen.

1897 erfand Pieter Hendrik Verbeek den ersten zusammensetzbaren Stern. Nun konnte der Stern leichter versendet und über die Missionsbuchhandlung vertrieben werden.  


Die Sternemanufaktur wurde gegründet.
Erhältlich waren die Sterne in den Farben
weiß, gelb, rot, grün und blau, welche untereinander kombinierbar waren. 1925 wurde der erste körperlose Stern zum Patent angemeldet - in der heute noch gebräuchlichen Bauweise mit 17 viereckigen und 8 dreieckigen Zacken.

Noch viel mehr Interessantes zur Entstehung der Gemeinde Herrnhut und des Herrhuter Sterns findet sich auf der
Internetseite der Herrnhuter Sternemanufaktur.




Auflösungen 

unseres Sternrätsels: 

Der Herrnhuter Stern hat 25 Zacken. 

Je ein Teeset erhalten
Familie Diener
Familie Kunis
Heike Erler   

 unseres Wildrätsels:

Beim Rotwild heißen die Familienmitglieder 
Hirsch, Tier (Fachbegriff;  - "Hirschkuh" ist umgangsspachlich), Hirschkalb
Schwarzwild: Keiler, Bache, Frischling
Rehwild: Bock, Ricke, Kitz

Je ein Päckchen mit Glühwein und Salami bekommen
Familie Huster 
Walter Bunzel
Familie Kunis  

18. Dezember

Unser geplanter Glühweinnachmittag bei der Fleischerei Geßner...

findet in diesem Jahr zuhause statt!
"Im kleinen Kreis genießen," so hatten wir den Nachmittag ja schon im Programm angekündigt. Dass der Kreis SO klein werden würde, hatten wir bei Drucklegung noch nicht geahnt...
Aber wie alle unsere Partner lässt uns auch die Fleischerei Geßner nicht allein und spendiert 3 Pakete mit je einer Flasche Glühwein und einer Hirschsalami zum daheim genießen. 
Unseren herzlichen Dank dafür:

Eine Preisfrage gibt es jedoch auch diesmal zu beantworten: 

Da es heute DREI Päckchen sind, bleiben wir auch gleich bei dieser Zahl.
Nennen Sie uns von den
DREI Wildarten Rotwild, Schwarzwild und Rehwild jeweils die korrekten Bezeichnungen der DREI Familienmitglieder: Vater, Mutter und den vom Nachwuchs. 
Es gewinnt jede DRITTE richtige Einsendung an 
 

[email protected] 

Die Fleischerei Geßner bietet auch ein umfangreiches Sortiment an Wild und Wildprodukten aus heimischen Wäldern an, daher gibt es passend dazu auch noch ein Rezept: 

Das Rezept stammt aus der Broschüre 
"Wild aus Sachsen - Kulinarischer Ratgeber für Wildfleisch aus heimischen Wäldern"
vom Staatsbetrieb Sachsenforst.

Wir wünschen gutes Gelingen!

19. Dezember

"SIMMLISCH ist himmlisch..." -
dem gibt es zwar nichts hinzuzufügen, aber leider ändert auch das an der allgemeinen Situation nichts und auch dieser Veranstaltungdplan musste umgeworfen werden. Der Gesangsverein Grüna-Mittelbach kann nicht auftreten und Glühwein und Roster geht natürlich auch nicht. 
Ein kleines Trostpflaster gibt es dennoch, kulinarischer Art für unsere kleinen Türchenöffner und musikalischer Art für die Musikliebhaber unter uns: 

Alle Kinder bis 12 Jahre, die zwischen
10.00 Uhr und 17.00 Uhr
mit einer roten Weihnachtsmütze
in den SIMMEL-Markt in Grüna kommen, können sich einen Schokoladenweihnachtsmann an der Kasse abholen
(so lange der Vorrat reicht)

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Simmel und seinem Team vom Markt Grüna

Der Gesangsverein hat uns noch ein paar Impressionen seiner vergangenen Auftritte im Simmel-Markt und einige Darbietungen seiner Mandolinenspielerinnen bereitgestellt:

Auftritte in Grüna und Dresden
Mandolinenspiel
Süßer die Glocken nie klingen
Der Bergmann


Wir bedanken uns vielmals bei Walter Bunzel für die Bearbeitung der Videos

19.12.20 - Nicht vergessen: 

heute hat das Video des Bandprojekts
RockXmas Premiere:

RockXmas 2020 Mit Abstand

20. Dezember

"Sagenhafter Rabensteiner Wald"

heißt es heute im Adventskalender. Die Wanderung und die dazugehörigen Sagen und Geschichten, die zwischen Totenstein und Burg Rabenstein spielen, wollen wir Euch heute hier vorstellen. Gern hätten wir sie mit euch allen zusammen erkundet, aber sicher hat der Eine oder Andere Lust, sie über die kommenden Tage einmal ganz in Familie nachzuwandern. 
Und vergesst nicht: wir wollten ja nachschauen, ob nicht in den Höhlen des Totensteins ganz viele kleine Floffels, Tiffels, Heffels, Luffels, Raffels, Coffels, Leffels usw. gibt, die für uns da sind, wenn wir uns mal etwas nicht trauen und uns Mut zusprechen. Erinnert Ihr euch? Wenn nicht, dann schaut noch einmal nach im Archiv am 9. Dezember, unserem Märchentag. 
Und dann viel Spaß beim Wandern, Sagen lesen und Floffels suchen!   


Mit Hilfe der Routenplaner-App komoot haben wir euch eine Karte erstellt, welche wir euch hier zur Orientierung zeigen wollen: 


Die Wanderung umfasst ca. 7,5 km 

und wir beginnen sie an der Pleißaer Straße am Parkplatz oberhalb der Dachsbaude. Von hier aus wandern wir dem linken Weg folgend Richtung Norden hinauf zum Totenstein. Hier spielt schon unsere erste Sage.

"Vom verwunschenen Prinzen auf dem Totenstein.

Einstmals kam um Mitternacht herum ein Wanderer die Totensteinstraße herauf. Er hatte sich verirrt und setzte sich auf dem Fels des Totensteins nieder, denn er war müde. Plötzlich stand ein kleines Männchen vor ihm, welches ihm erzählte, dass es ein verzauberter sorbischer Prinz sei. Es würde erlöst, wenn der Wanderer das erste lebende Wesen, das ihm begegne, küssen würde. Dafür versprach er ihm alle Schätze, welche er in den Höhlen des Totensteins bewachen müsse. Das Männchen gab dem Wanderer noch einen Schlüssel, welcher ihn zum Golde führen sollte, und war verschwunden. 

Noch ehe der Wanderer sich recht besinnen konnte, tauchte plötzlich ein Ungeheuer vor ihm auf:  eine riesige Eidechse mit glühenden Augen und weit aufgerissenem Rachen. Nein, niemals würde der Wanderer dieses Wesen küssen!! So schnell er nur konnte, rannte er fort, bis er am Ortsrand von Rabenstein ankam.
Als der Wanderer den Menschen dort von seinen Erlebnissen berichtete, machten sich einige auf den Weg hinauf zum Totenstein. aber sie fanden weder den Zwerg noch einen Schatz. Das einzige, was je gefunden wurde, war das Leuchtmoos in den Höhlen des Totensteins, welches in der Dunkelheit grüngolden schimmerte." 


Das Leuchtmoos gibt es auch heute noch in den Höhlen hinter dem Totenstein. Da es eine äußerst seltene Moosart ist, sind die Höhlen durch Gitter geschützt. 
   
Nun gehen wir auf der Totensteinstraße in östlicher Richtung hinunter, vorbei am Maria-Josepha-Turm in Richtung Rabenstein. Am Rastplatz mit den Tischen und Bänken, dort wo die Totensteinstraße auf die Röhrsdorfer Straße trifft, folgen wir der Totensteinstraße halbrechts weiter in Richtung Rabenstein/Wildgatter. 

Hier, im Rabensteiner Wald, soll vor langer, langer Zeit einmal ein Ungeheuer gehaust haben, 

Das Ungeheuer vom Rabensteiner Wald

Manchmal kam es heraus aus dem finsteren Wald, um harmlose Reisende, die von Leipzig über Chemnitz nach Prag unterwegs waren, auszurauben. Und es forderte die Menschen auf, ihm etwas zu erzählen. Wenn es die Wahrheit wäre, würden die Menschen frei gelassen. War es aber eine Lüge, fraß es sein Opfer.
Immer mehr Menschen fielen dem Ungeheuer zum Opfer, denn oft werden Unwahrheiten erzählt, und sei es nur unbewusst. Doch auch das merkte das Ungeheuer sofort. 
Viele mutige Männer versuchten, das Ungeheuer zu besiegen, aber alle scheiterten sie. 
Irgendwann kam ein junger Ritter daher mit Namen Ruediger. Er war  nicht von heldenhafter Gestalt, und auch seine Ausrüstung war eher mangelhaft. Doch er hörte auf keine Warnung und begab sich in den Wald, um nach dem Ungeheuer zu suchen. Schon bald kam es aus dem Walde heraus und forderte ihn auf, ihm etwas Wahres zu erzählen.
Ruediger war zwar nicht von kräftiger Gestalt, wohl aber von hellem Geist, und so erzählte er dem Ungeheuer, dass diese ihm gleich fressen würde.  
Das Untier wollte schon sein gieriges Maul nach ihm aufsperren, als es plötzlich merkte, dass Ruediger damit ja recht hatte... 
Wütend darüber, dass jemand es überlistet hatte, platzte es mit einem gewaltigen Knall. 
Als alles wieder ruhig war, kamen die Siedler aus der Umgebung angerannt, um zu schauen, was aus dem Ritter geworden sei. Als sie sahen, dass vom Ungeheuer nur noch Fetzen übrig waren, feierten sie Ruediger als großen Helden. Ihm zu Ehren nannten sie ihr Dorf von nun an “Ruedigersdorf”. Daraus wurde im Laufe der Zeit Ruedgersdorf, Rühdchersdorf, Rührschdorf und irgendwann schließlich Röhrsdorf, so, wie es auch heute noch heißt. 


Wir wandern weiter, am Wildgatter, welches links der Straße einen Blick in die Schwarzwildanlage freigibt, vorbei in Richtung Thomas-Müntzer-Höhe. Den rechts der Straße gelegenen Campingplatz passieren wir und auch die Wurzelschänke und begeben uns hinunter bis zum Parkplatz oberhalb der Burg Rabenstein. Nach einem Stück in Richtung Parkplatz vom Schlosshotel führt ein kleiner Weg hinunter in den Park der Burg Rabenstein und zur Burg.

Hierhin gehört unsere letzte Geschichte:

Junger Rabe

Einst lebte bei der Rochsburg an der Mulde ein starker germanischer Jüngling, der den Namen "Rabe" trug, denn bei den alten Germanen war es noch verbreitet, den Kindern Tiernamen zu geben. Eines Tages geschah es, dass der Junge im Streit einen anderen Jungen niederschlug. Im Glauben, er hätte ihn getötet, flüchtete er und irrte tagelang durch die tiefen Wälder.
Schließlich gelangte er hinauf zum Totenstein, in dessen Höhle er sich ausruhen wollte. Plötzlich riss ihn Lärm aus dem Schlafe. Ganz hinten in der Höhle waren Männer zu erkennen, die im matten Licht eines brennenden Holzscheites ein goldenes Kreuz betrachteten. Ihm war sofort klar, dass es sich hier nur um Räuber handeln konnte, und so entriss er ihnen das Kreuz und schlug die Räuber in die Flucht. Am frühen Morgen verließ er die Höhle und wanderte weiter gen Osten. Am Rande des Waldes traf er einen Mönch, von dem er erfuhr, dass es sich bei dem Kreuz um Diebesgut aus dem Dom zu Meißen handle.
 Rabe brachte also das wertvolle Kreuz dorthin zurück. Aus Dankbarkeit vergab man ihm sein Vergehen an dem anderen Jungen, zumal dieser ja noch lebte.
An dem Ort aber, wo er auf den Mönch getroffen war, baute sich der Junge eine Burg aus Holz. Seine Nachkommen erbauten dort später eine größere Steinburg und nannten sie nach ihrem Ahnen "Rabenstein". 



Von der Burg aus treten wir den Rückweg zunächst wieder über die Thomas-Müntzer-Höhe an, biegen aber am Ende der Asphaltstraße nach links ab in Richtung der Siedlung am "Waldesrauschen" und "Am weißen Stein" ab und laufen geradewegs hinunter in Richtung Grünaer Straße. Am großen Parkplatz halten wir uns rechts und gehen auf der Grünaer Straße in Richtung Forsthaus, vorbei am Schaftreiberweg, später am Gußgrund entlang. 
Am Forsthaus angekommen folgen wir vor der Brücke dem Weg nach rechts, der Richtung Totenstein führt. Nach dem Anstieg queren wir die Röhrsdorfer Straße und können geradeaus am Waldrand entlang wieder zum Ausgangspunkt am Ende der Pleißaer Straße zurückkehren. 

21. Dezember

Wintersonnenwende

Heute wollten wir mit Ihnen die Wintersonnenwende feiern - an der Feuertonne, mit Rostern und Glühwein. Es ist der kürzeste Tag des Jahres und die längste Nacht, von nun an werden die Tage wieder ein Stück länger und heller. 
Nächstes Jahr wird uns das hoffentlich gelingen, aber heute möchten wir Ihnen einmal erzählen, wie es eigentlich zu unserem "Belebten Adventskalender" und zu dieser Website gekommen ist... 

Die Idee

entstand nach dem Vorbild vieler anderer Orte und Stadtteile, wo es bereits belebte Adventskalender gibt, wie z. Bsp. in verschiedenen Erzgebirgsgemeinden, auf dem Kaßberg oder die "Brühltürchen". Ausschlaggebend war dann der Peniger Adventskalender. 
SO etwas sollte es in Grüna auch geben. 
Also gab es am 25. September 2019 das erste, vorsichtige Vorgespräch. 
Welches in Skepsis endete. 
OK. 
Skepsis zählt nicht. Jetzt erst recht. 
Also wurden nach und nach Ideen gesammelt, wer denn wohl infrage käme, mitzuwirken, und wie so eine Mitwirkung aussehen könnte. Dann wurden die potentiellen Mitwirkenden angesprochen, ob sie sich denn vorstellen könnten, eines von 24 Türchen zu füllen: Vereine, Geschäfte, Privatleute, Handwerker, Institutionen.
Ergebnis: fast alle waren sofort dabei, und die, die es sich nicht vorstellen konnten, hatten triftige Gründe. 
Der nächste Schritt war, für jede Veranstaltung den passenden Tag zu finden. 
Das Ganze nahm Formen an, war auf dem besten Weg, der erste Bewegte Adventskalender in Grüna zu werden.  Erste Sponsoren fanden und das Mosaik vervollständigte sich.
Und dann kam, was keiner ahnen konnte und was das Ganze fast zum Scheitern gebracht hätte, wie so vieles in diesem Jahr: Corona.
Noch im September zum Vorbereitungstreffen aller Teilnehmer war die Zuversicht da, alles mit ein paar Einschränkungen schon irgendwie hinzubekommen. 
Das Programm war fertig und druckreif - zeitgleich mit dem Teillockdown im November. 
Was nun? Absagen, warten, was wird, oder... ? 
Zu dieser Zeit wurden bereits viele Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte abgesagt, aber gleichzeitig wurde deutlich, dass man sich hier im Weihnachtsland Weihnachten nicht einfach absagen lässt. Immer mehr online-Veranstaltungen wurden geplant, virtuelle Ausstellungen geschaffen, Filme gedreht, die Kreativität kannte kaum Grenzen. 
Und ausgerechnet in GRÜNA sollte in diesem Jahr GAR NICHTS stattfinden? Das war außerhalb jeglicher Vorstellungskraft. 
Also wurde kurzentschlossen eine Website aus dem Boden gestampft, um die Adresse Anfang November noch in den Ortsanzeiger zu bringen. Füllen würde sie sich dann schon irgendwie... 
Nun gab es viel Skepsis, aber auch jetzt überwog das "jetzt erst recht". 
Es wurden Alternativen für die jeweiligen Veranstaltungen gesucht - und manchmal von heute auf übermorgen wieder umgeworfen. Trotzdem ist es immer gelungen, irgendeinen Ersatz für den Ersatz zu finden. 
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle ganz, ganz herzlich bei all unseren Mitwirkenden, welche trotz allem an unserer Seite geblieben sind und unsere Aktionen unterstützt haben. Auch wenn es bestimmt hier und da nicht leicht war, unsere ständigen Nachfragen und Änderungswünsche zu ertragen, jetzt, wo ganz andere Sachen wichtig sind - umso größer ist unser Respekt! Und trotz allem haben wir schon die ersten Zusagen "im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!"
Inzwischen hat sich auch die Skepsis weitgehend gelegt, und auch die Annahme der Veranstaltungen kommt langsam in Gang - gut Ding will eben Weile haben, und alles muss sich auch erst einmal herumsprechen. Zumal wir nicht soviel Werbung machen konnten wie eigentlich geplant war, aber wozu will man den ganzen Ort mit Aushängen für Veranstaltungen zuhängen, die dann doch nicht stattfinden können. Hier waren und sind wir auf die Mund-zu Mund-Propaganda angewiesen, die langsam greift. Viele lobende Zuschriften haben uns erreicht, und wir wurden "exportiert" über die Ortsgrenzen hinaus, sogar nach Österreich und in die Schweiz wurden wir "verschickt". Vielen lieben Dank dafür und ganz herzliche Grüße dort überall hin. 
Wunderbare Gespräche hat es auf unseren Vorbereitungs- und Fototouren gegeben oder beim Zustellen der Preise, Hilfe wurde uns angeboten, auf die wir im kommenden Jahr gern zurückgreifen werden. Zum Glühwein wurden wir eingeladen "wenn wir wieder mal vorbeikommen" - leider ist es nun dazu nicht mehr gekommen, aber die Zeiten werden besser, und dann holen wir das nach - und wenn aus dem Glühwein eine Maibowle wird... Liebe Grüße gehen mit dieser "Androhung" zweimal in die Dorfstraße :-) 
Das sind die Momente, in denen man weiß, wofür...    
Und nun sind wir fast am Ende angekommen, auch für die letzten Türchen gibt es Füllmaterial. Danke auch an unsere fleißigen Zuarbeiter, die uns ihre Beiträge eingereicht oder Videos aufbereitet haben, die Ideen beigetragen und technische Probleme gelöst haben.

Unser Wunsch an alle, die wir erreicht haben und denen unser Kalender gefallen hat: erzählen Sie es weiter, auch jetzt noch, denn über die Feiertage hat sicher der eine oder andere nochmal Muße zum reinschauen. Und schließlich möchten wir im nächsten Jahr, wenn hoffentlich alle Veranstaltungen in Wirklichkeit stattfinden können, ganz, ganz viele Gäste begrüßen dürfen....

Wir wünschen Ihnen eine ruhige verbleibende Adventszeit und noch viel Freude bei den letzten drei Türchen. 
Bleiben Sie uns treu und vor allem: bleiben Sie gesund! 

Ihr Adventskalender-Team
Carola Hilkman
und 
Irma Olofsson
  
  
 

22. Dezember

Laternensingen - ein musikalischer Spaziergang...

... durch unseren Ort sollte es werden, mit einem Besuch an der Seniorenwohngemeinschaft "Alte Apotheke" und dem Abschluss bei den Wohnblocks der Grünaer Wohnungsgenossenschaft gegenüber dem Rathaus. 
Nachdem feststand, dass das nicht möglich ist, bewarben wir uns beim MDR Radio Sachsen, um eine Station der Weihnachtstour mit Silvio Zschage sein zu dürfen. Auch das hat leider nicht geklappt. 
Aber ein bisschen weihnachtliche Atmosphäre wollen wir auch heute dennoch verbreiten, mit einem Film über erzgebirgische Traditionen mit Gänsehautgarantie. Schließlich zählen wir ja zum Erzgebirgsvorland. 

 

1000 Lichter entzünden - unser Erzgebirge ist Weihnachten

Der Film wurde produziert vom Landrat des Erzgebirgskreises. 


Einige weihnachtliche Gedanken und Geschichten, welche uns Hobbyschreiber zugeschickt haben und wofür wir uns ganz herzlich bedanken, möchten wir Ihnen im Anschluss nicht vorenthalten.   

Advent in Wolkenburg

 

Schon ist der 2. Advent und ich bin immer noch nicht zur Weihnachtsdekoration gekommen.

Weihnachtsschmuck hieß das früher und ich will – schmücken, jetzt, den leeren grünen Nadelzweig; Nadeln – wie irre führend, als wäre ich in einer Schneiderwerkstatt.

Der Zweig ist nicht zusammengeflickt... auch kein Nadelkissen; er ist gewachsen, gewachsen!

Aber wie soll man diese auf das Schmalste reduzierten Blättchen nennen, wenn sie noch weich und grün sind? (Nicht die stachligen, die nach Neujahr auf dem Teppich liegen.)

Während ich im Kopf einen treffenden Namen suche für das Grüne des Tannenzweiges, wühlen die Finger in der Weihnachtsschatulle nach passendem Schmuck, nach den typischen Accessoires des Festes.

Oder ist das Nebensächliche sogar das Wesentliche, das, was das Besondere dieses Festes ausmacht, die unverwechselbare, einzigartige Weihnachtsstimmung? 

Eine wundervolle Weihnachtszeit wünscht sogar meine Zahnärztin ihren Patienten.

Ich aber wundere mich auf eine dem Wundervollen entgegengesetzte Weise.

Denn was ich da in den Händen halte, ist nichts, was mir für diese Hochstimmung geeignet scheint. Ernüchtert stelle ich fest: In der Kiste liegen die üblichen Sterne aus Stroh, Papier und Holz.

Simple Materie, die ganz am Ende des atomaren Zerfallsprozesses steht. Nichts weiter als Kohlenstoff.

Die wirklichen Sterne bestehen aus Licht oder Gold. 

Und die Eiszapfen, Kugeln, Glocken, Vögel? Alles aus Blech. Hier klingt und singt nichts. Leeres Schellengeklimper, hohle Form.Ich greife nach dem roten Herzen, das mir eine Freundin geschenkt hat. Ein Stoffherz, mit Watte ausgestopft. Etwas Unlebendigeres gibt es nicht, denke ich. 

Kein Herzchirurg würde damit einen Kranken retten. 

Und kein Liebender damit seine Liebste erregen…

 

Was nun? Nichts zu finden in meiner Kiste.

Da bleibt der Tannenzweig eben leer. Auch kein neues Wort für die Nadeln fällt mir ein. 

Woher soll es auch fallen – „vom Himmel hoch, was kommt da her?“ Ein Engel?

Enttäuschung sitzt am Tisch und schaut zum Fenster hinüber.

Hinter den grauen Wolken hüpft die Weihnachtsfreude davon…

„Auf den Bergen, da geht der Wind“.

Sturm zeigt die Fahne auf dem Schlossturm.

Wenn sie nicht stand hält, festhält - „bei der Stange“, wenn sie der Wind abreißt, ist sie nichts weiter als ein Fetzen Stoff. Aber als Fahne - ist sie der Stolz der ganzen Stadt. 

Sie zeigt: hier ist mehr als nur Wald und kahles Gestrüpp.

Hier ist ein bedeutender Ort.

 

Deshalb hänge ich doch das rote Stoffherz an den Zweig. Es ist bemalt mit kleinen, goldenen Sternen. Erinnerung an heitere Stunden im Freundeskreis. Es wurde liebevoll mit Kreuzstichen zusammengenäht und – in Form gebracht. 

Ein Herz soll es sein - voller Bedeutung. Bedeutung, die wir dieser Stunde gaben.

Die wir geben möchten dem dürren Zweig, dem Leben. 

Auch ein Teddybär, ausgestopft mit Stroh, bleibt - selbst, wenn er gerupft in der Ecke liegt - immer noch der beseelte Freund der Kindertage. 

Deshalb wohl kommen auch so viele gottlose Zeitgenossen zu Weihnachten andächtig in die Kirche. Und sie gehen, wenn das Christkind den richtigen Ton getroffen hat, beseelt nach Hause. 

Ungläubig staunend: die Welt ist voller Bedeutung.

Bedeutung, die sich im Alltag so oft über den Acker davon macht...

Aber der braune Acker jetzt im ockerfarbenen, goldenen Dezember-Abendlicht?

Himmelsglanz - auch über unserem so nüchternen, nichtigen Tun:

Anschaubar, fühlbar, einen kleinen Gottesbeweis in den Händen halten.

„Das habe ich für dich gemacht! Ich schenk es dir.“ 

“Was ist das denn? Was soll das sein? - Was für ein wunderbar-seltsames Gebilde!“ 


„Vorsicht! Es ist sehr zerbrechlich.“


©Annemarie Colditz



Vielleicht denken auch Sie in diesen seltsamen Tagen etwas mehr über Weihnachten und seine Bedeutung nach. Darüber, was es Ihnen persönlich bedeutet, oder darüber, was einzelne Menschen Ihnen bedeuten. Oder auch darüber, welchen Dingen wir in der Vergangenheit einfach viel zu viel Bedeutung beigemessen haben. 
Und vielleicht fällt Ihnen dabei auch der eine oder andere ein, dem sie mit einer anscheinend noch so bedeutungslosen Kleinigkeit, oder einem Anruf eine große Freude machen können. Indem Sie ihm damit zeigen: "Ich habe Dich nicht vergessen. Du bedeutest mir etwas!"
 

Tun Sie es. Geben Sie Weihnachten Bedeutung.
Weihnachten ist in uns. Auch 2020.

Herbstschnee

 
Winterweiße Zipfelmützen
auf den roten Äpfeln sitzen.
Violett die zarten Wicken
unter dicken Decken nicken.
In kühle Kragen rutscht die kesse
gelbe Kapuzienerkresse.
Und die lila Herbstzeitlose
klemmt in einer Wattehose.
Tomatenrot ist nun erstarrt
weil unterm Pulverschnee verscharrt.
Und Cosmeas letzte Rippe
begraben unter Schulzens Schippe.
 
 
Marita Tuchscherer - 2012-10

 Schöne Bescherung  

 

Zipfelmützen hüpfen wieder,

durch Gebüsch und Tann und Lieder

trällern, pfeifen, summen sie

am Weihnachtstage in der Früh.

 

Schleppen Wichtelmännersäcke

zu den Leuten um die Ecke,

Marzipan und dicke Ruten

für die Bösen und die Guten.

 

Für die Edeltraut ein Haarteil

und den Erich einen Holzkeil,

weil der Tisch doch immer kippelt

wenn er an sei`m Kaffee nippelt.

 

Und für jenen kleinen Fritz

gibt`s ne woll`ne Pudelmütz`.

Um den Rupprich mild`zu stimmen.

soll er erst ein Liedchen singen.

 

Doch der Spitzbub springt zack-zack

in den großen Weihnachtssack.

Schlingt zwei Tafeln Schokolade.

Rupprich ruft: Es ist nicht schade!

 

Und verschnürt den Sack ganz fest

mit dem letzten Juterest.

Nimmt ihn mit, er hat noch weit,

falls ihr ihn trefft, wisst ihr Bescheid.

 

Marita Tuchscherer - 2012-12

 

Der Flockenkuss

 
Leise schwebt das Flöckchen nieder,
tanzt vergnügt und kuschelt wieder
mit der Flocke nebenan,
die so herrlich flirten kann.
Wie sie die Kristalle wetzen
und nun fliegen wild die Fetzen,
turteln, taumeln, finden sich
in der Böe, königlich.
Ein heißer Kuss löscht alles weg
und lautlos fall`n sie in den Dreck.
 
 
Marita Tuchscherer - 2012-12
 

Einen besonderen Tag

erlebten wir am 22.12. 
Da es bald Weihnachten ist und Weihnachten nun mal das Fest auch der Nächstenliebe ist, hatten wir uns gedacht, wir denken auch einmal an die, denen es gerade nicht so gut geht. 
Stellvertretend haben wir uns die junge Frau ausgesucht, die im November zusammen mit ihrem Kind den schweren Unfall mit ihrem Fahrrad in Grüna hatte. 
Also machten wir uns auf den Weg und haben den beiden einen Besuch abgestattet. Im Gepäck hatten wir für den Kleinen ein Kirschkern-Kuscheltier und für die Mama einen Präsentkorb.
Beide haben sich sehr gefreut und uns ausführlich erzählt vom Geschehen und von der Hilfe, die ihnen durch die Ersthelfer und Einsatzkräfte zuteil wurde. Dafür empfinden sie eine große Dankbarkeit, genau wie über die Anteilnahme, die ihnen auch von völlig Fremden in den letzten Wochen entgegengebracht wurde. 



 

23. Dezember

Vorstellung Upcycling-Projekt

Heute stellt Ihnen Margot Janisch ihr Upcycling-Projekt vor, in welchem sie sich mit der immer größer werdenden Müllproblematik auseinandersetzt.
Eines Tages soll daraus in Grüna ein Projekt entstehen, welches sich auf die drei Säulen
Verwerten statt wegwerfen- Mitmachwerkstatt
Reparieren statt wegwerfen - Repaircafé
Ideen- und Tauschbörse

konzentrieren soll. 
Heute stellt sie Ihnen schon einmal vor, was man aus vermeintlichem "Müll" noch so alles machen kann. 
Vielen Dank für die Zuarbeit und den Einblick in das geplante Projekt. 
Also - wer noch ein schnelles Geschenk braucht oder wem nach Weihnachten das benutzte Geschenkpapier zu schade für die Tonne ist: schauen Sie rein in ihre folgenden Bastelanleitungen.   

Geschenkekartons

Wie man zerknülltes und gebrauchtes Geschenkpapier upcyceln kann

Das brauchen Sie:
einen Schuh-oder anderen Karton, den Sie bekleben möchten
gebrauchtes Geschenkpapier
Tapetenkleister

So wird`s gemacht:
• Rühren Sie eine kleine Menge Tapetenkleister an (z. B. ein großes Gurkenglas voll
reicht für etliche Kartons)
• Entfernen Sie vom Geschenkpapier Klebestreifen und zerreißen es in verschieden
große Stücke.
• Wenn Sie ein Motiv behalten wollen umreißen Sie es, wie auf den Fotos zu sehen ist.
• Reißränder sind wichtig, da sie besser aussehen und auch besser kleben als
geschnittene Ränder.
• Kleistern Sie die Stücke ein und kleben sie auf den Karton.
• Da diese Arbeit eine matschige Angelegenheit ist, habe ich immer ein Tuch auf dem
Schoß, um meine Hände damit zwischendurch säubern zu können.
• Die Kartons beklebe ich von außen und von innen. Ich finde das sieht gut aus und
der Karton erhält nach dem Trocknen mehr Stabilität.
• Die Kartons weichen während der Arbeit auf und verformen sich, deshalb lasse ich
sie zwischendurch trocknen und beschwere die verformten Teile mit glatten,
schwereren Gegenständen, damit sie sich wieder „entformen“.
• Bevor Deckel und Karton ganz trocken sind setze ich sie aufeinander um zu testen,
ob sie noch zusammenpassen.
• Keine Sorge, sollte etwas kaputtgehen, lässt es sich leicht mit Tapetenkleister und
Papier reparieren.
Nach dem Trocknen haben Sie einen schönen Geschenkekarton, in den Sie,
wenn Sie wollen, im nächsten Jahr Ihre Geschenke einpacken können und sie
müssen das schöne Geschenkpapier nicht wegwerfen 

Gartenzwerge oder Weihnachtsmänner aus Klopapierrollen

Materialien:
leere Klopapierrolle
Eierpappe
kleinen gegabelten Zweig
weißes Papier für die Augen und den Bart(Rückseite von bereits verwendetem Papier)
Kordel
für einen Weihnachtsmann ein Stück von einem Gemüsenetz für den Geschenkesack
Wasserfarben, oder Acrylfarben
Pinsel
schwarzen Stift
Schere
Bastelkleber

So wirds gemacht:

1. Die Klopapierrollen anmalen. Eine Hälfte rosa, die andere Hälfte in einer Farbe deiner
Wahl, bzw. die zweite Hälfte für den Weihnachtsmann rot anmalen.

2. Die Zipfelmütze wird aus dem Eierkarton ausgeschnitten und rot angemalt.
3. Als nächstes schneide am rosafarbenem Rand der Klopapierrollen ringsum etwa 2
cm lange Fransen ein.

4. Wenn du nun die Fransen nach innen biegst, kannst du die Zipfelmütze leicht mit
etwas Bastelkleber auf der Rolle befestigen.
5. Nun schneide aus dem weißen Papier den Bart und die Augen aus, klebe alles an
und male das Gesicht.
6. Binde dem Zwerg oder dem Weihnachtmann einen Gürtel aus Kordel um, stecke die
Zweiggabel in den Gürtel und klebe sie mit etwas Bastelkleber am Hut und am
unteren Teil der Klopapierrolle fest.
7. Für den Weihnachtsmann bastelst du noch einen Geschenkesack aus einem Stück
Gemüsenetz, fülle ihn mit etwas zusammengeknülltem Papier, verschließe ihn mit
einem Stück Kordel und klebe ihn an der Zweiggabel fest.

Weihnachtsbaum aus Zeitungspapier


Einen Kreis von 16 cm Ø auf das Papier zeichnen, 1 x falten oder halbieren. Man kann die
Tanne auch ohne Maße auf „gut Glück“ falten.

Die runde Seite mit einem Abstand von ca. 7 cm nach links falten. Die Faltungen mit dem
Fingernagel kräftig nachziehen.

Die runde Seite nun mit einem Abstand von ca. 6 cm nach rechts falten. Die Spitze bleibt wo

sie ist und darf nicht geknickt werden.

Den Rest ca. 4,5 cm nach links knicken. Einen doppelten Stamm ausschneiden,
zusammenfalten und zwischen das Papier kleben.
Tipp:
Da es schwierig ist, sich an die genauen Maße zu halten, falte ich meine Bäume immer, wie
es mir gerade einfällt!
So sehen die Bäume alle unterschiedlich aus - genau wie im Wald 

Anleitung für Deko-Sterne aus Teebeutelverpackung


Das brauchen Sie
·         Einzeln in Papier verpackte Teebeutel
·         Schere

Und so geht’s

Für einen Deko-Stern aus Teebeutelverpackung benötigen Sie mindestens neun der Papierhüllen.

1.    Entfernen Sie die weißen Ränder von der Teebeutelverpackung und schneiden Sie aus den länglichen Papierhüllen gleichgroße Quadrate aus. Aus einer Teebeutelverpackung können immer zwei Quadrate geschnitten werden.

2.    Falten Sie nun die Quadrate diagonal in der Mitte. Es entsteht ein diagonaler Falz.

3.    Falten sie von rechts unten bis hin zum Mittelfalz die erste Spitze.

4.   Nun von oben links dieselbe Faltung hin zum Mittelfalz.

5.   Nun wird die kleine Spitze links unten ebenfalls zum Mittelfalz hin gefaltet.

6.   Wenden Sie den Zacken wie mit der Sternspitze nach unten.

7.  An den beiden gegenüberliegenden Ecken wird die Spitze nach hinten, leicht schräg umgeschlagen.

8.    Nun geht es ans zusammenbauen. Stecken Sie dafür alle Sternspitzen ineinander und der Stern ist fertig.

Wenden:

9.    Bringen Sie nun noch einen Faden zum Aufhängen an.

 

Weihnachtskarte selbstgemacht

Das brauchen Sie
Pappdeckel DIN A4 oder in einer Größe Ihrer Wahl
Cutter
Stift
Lineal oder Geodreieck

Und so geht’s
1. Nehmen Sie den Pappdeckel, halbieren Sie ihn auf der Längsseite, markieren Sie ca.
mittig zwei Linien und schneiden Sie diese mit dem Cutter auf.
2. Den vorher gefalteten Baum stecken Sie in den entstandenen Schlitz und verwenden
als Spitze den selbstgebastelten Stern aus Teebeutelverpackungen.
Schon haben Sie eine schöne Weihnachtskarte. Den Stern und den Baum können
die Empfänger nun als Weihnachtsbaumschmuck verwenden.

Vogelfutterhäuschen aus Tetrapack

Materialien/Werkzeuge
1 leere, ausgewaschene Tetra-Verpackung
1 Stift
1 Cutter-Messer
1 kleine Schere
1 Lineal
Papierrest
Bastelkleber
Zeitungspapier als Tisch-Unterlage
1 kleiner Pinsel
1 altes Tuch
1 kleines Gefäß für Wasser
1-2 kleine Baum- oder Strauchzweige für die Gestaltung des Daches
1 längeren Stab für die Vogelstange
1 Gartenschere
1 Dosenöffner oder ähnliches mit runder Spitze als Lochstanzer
1 Baumscheibe oder 1 kleines Brett in der Größe der Tetra-Pak-Grundform als Untergrund
(kann wahlweise auch größer sein, falls die Baumscheibe, oder das Brett noch verziert
werden sollen)

So wird´s gemacht:
Schritt 1:
Die Plastik-Ausgusstülle des Tetra-Paks mit dem Cutter oder einer Schere entfernen, das
entstandene Loch mit einem kleinen Stück Papier überkleben.
Schritt 2:
Den Eingang 5 cm vom Boden mittig wie auf dem Foto zu sehen ist anzeichnen und mit dem
Cutter entlang der Linien den Eingang ausschneiden.
Schritt 3:
Mit der Gartenschere die Stäbe für die Dachseiten, sowie die Stange zum Vogelhaus-
Eingang zuschneiden. Die Stange muss bis zur anderen Seite der Verpackung reichen.
Schritt 4:
Auf der Eingangsseite mittig vom Boden und den Seitenteilen ein Loch für die Vogelstange
bohren, dabei mit den Fingern dem Druck entgegenhalten, damit keine Knitter, oder
Verformungen entstehen. Auf der gleichen Höhe in die Rückseite gegenüber dem Eingang
ein weiteres Loch für die Vogelstange bohren.
Schritt 5:
Den Bastelkleber mit dem Pinsel auf den Dach-Seiten verteilen.
Die Dach-Stäbe auf beiden Seiten der Schrägen ankleben, noch Bastelkleber darauf
verteilen (hält dann besser) und trocknen lassen.
Wenn der Kleber sehr langsam trocknet sollte jede Seite einzeln mit ausreichend
Trocknungszeit beklebt werden.
Den Pinsel anschließend in das Gefäß mit Wasser stecken, damit der Kleber nicht
antrocknet.
Schritt 6:
Die Vogelstange durch beide Öffnungen schieben und mit Bastelkleber fixieren.
Schritt 7:
Das Vogelhäuschen auf die vorbereitete Unterlage aus Holz kleben, fertig! 

Aufbewahrungsboxen aus Tetrapacks

Material/Werkzeuge:
• ausgewaschene, getrocknete Tetra-Paks
• Klebestift, Bastelkleber
• Cutter / Schere
• Lineal / Geodreieck
• 2 Büroklammern
• Stift für die Markierungen

1 Karton zurechtschneiden

Den Verschlussteil mit dem Cutter abschneiden.
Vorderseite bestimmen, den Grundriss abmessen, für den Deckel je 2 cm dazurechnen und
so die Höhe der Box und die Maße des Deckels bestimmen. Mit dem Stift die Schneidelinien
kennzeichnen, s. Foto und Muster.

Mit dem Cutter oder einer Schere an den Linien entlang schneiden.
Den entstandenen Deckel nach hinten klappen, um eine Falzlinie zu erhalten.

2 Den Deckel zurechtschneiden

Das Ganze auf den Kopf stellen, Falzlinien markieren, oder je 2 cm von den offenen
Rändern anzeichnen. An den Markierungen die Seiten des Deckels nach innen falzen.

3 Den Deckel zusammenbasteln

Wie auf dem Foto den oberen Falz bis zur Markierung einschneiden.


4 Die Deckelecken fixieren

Die Deckelecken mit dem Klebestift, oder etwas Bastelkleber zusammenkleben. Bis zur
Trocknung mit einer Büroklammer fixieren.

Schneemänner aus Plastikflaschen

Materialien:

ausgewaschene, getrocknete weiße Plastikflasche (Trinkjoghurt, Buttermilch…)
Acrylfarbe (Farbe frei wählbar)
1 Pinsel
1 kleines Stück Pappkarton
1 Bastelschere
1 schwarzen Permanentmarker, wasserfest
doppelseitiges Klebeband
1 kleinen Streifen Stoff
1 kleines Stück Schleifpapier
Zeitungspapier zum unterlegen

So wird`s gemacht:
Schraubt zuerst den Deckel ab, schleift ihn mit dem Schleifpapier an und bemalt ihn mit
eurer Farbe.
Nun nehmt ihr die Flasche, malt mit dem Permanentmarker das Gesicht und die Knöpfe.
Jetzt könnt ihr die Nase aus dem Pappkarton ausschneiden, und mit doppelseitigem
Klebeband aufkleben.
Zum Schluss bindet ihr den Stoffstreifen um den Schneemann-Hals.
Fertig ist der Schneemann 
Wenn ihr mehrere Schneemänner aus den gleichen Plastikflaschen habt, könnt ihr sie als
Kegel verwenden. 

Heute, am 24. Dezember, öffnet sich zum letzten Mal in diesem Jahr ein Türchen des Grünaer Adventskalenders.

Die Website wird bestehen bleiben, so dass alle, die in der Vorweihnachtszeit keine Gelegenheit hatten, reinzuschauen, das in aller Ruhe noch nachholen können.
Wir freuen uns über Anregungen und Kommentare oder auch Kritiken, damit wir im nächsten Jahr das Angebot noch ausbauen und verbessern können.
Auch wer sich gern beteiligen und im nächsten Jahr ein Türchen füllen möchte, kann uns das schon einmal kundtun.
Die Mailadresse
[email protected] bleibt dafür ebenfalls bestehen.  

24. Dezember

Auch der
Heiligabend in der Kreuzkirche Grüna

wird in diesem Jahr anders sein, als wir es gewohnt sind.
Auf die Christvespern mit Krippenspiel muss leider verzichtet werden.
Für alle, denen ein Besuch der Kirche an Heiligabend am Herzen liegt, wird die Kirche jedoch von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein.
Die Informationen dazu hat uns die Kirchgemeinde zugesandt, wofür wir uns herzlich bedanken.
Auch wurde uns eine Aufzeichnung des Krippenspiels von 2018 zur Verfügung gestellt, welche unter

Krippenspiel 2018

aufgerufen werden kann. 

2020 ist vieles anders - auch der Heiligabend in unseren Kirchen.
Die Kirchgemeinde Grüna-Mittelbach verzichtet bewusst auf die traditionellen Christvespern mit Krippenspiel.
Stattdessen erwartet Sie zwischen 15 und 18 Uhr eine Offene Kirche mit:
 - weihnachtlicher Musik
 - Geschichten und Gedanken zu Weihnachten
 - dem Friedenslicht aus Bethlehem zum Mitnehmen und Verteilen
Sie sind herzlich eingeladen, in unserer Kirche zu verweilen. Wann genau Sie vorbeischauen und wie lange sie bleiben, entscheiden sie selbst.
Bitte bringen Sie eine eigene Kerze bzw. Windlicht mit, wenn Sie das Friedenslicht mit nach Hause nehmen wollen.
Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig.
 
Weiterhin laden wir Sie auch über die Feiertage hinaus zu einem Spaziergang in den Pfarrgarten ein. Dort erwarten Sie Tafeln mit kurzen Weihnachtstexten zum Nachdenken und Nachsinnen sowie persönlichen Entdecken der Weihnachtsbotschaft.
 
Auch auf unser Homepage
www.gemeinsamleben.net
erwarten Sie verschiedene, gelesene weihnachtliche Texte zum Anhören und für die persönliche Andacht.
Schauen Sie selbst und entdecken Sie was Weihnachten eigentlich heißt. 
 
Musikalischer wird es auf www. rockxmas-band.de – den mit Abstand rockigsten Vorweihnachtsgottesdienst.  
 
Bitte beachten Sie das für die Veranstaltung „Offene Kirche“ uneingeschränkt das Hygienekonzept unserer Kirchgemeinde gilt. Konkret bedeutet das:
- Einhaltung eines Mindestabstands von 2 Metern. Die Sitzplätze sind markiert. Angehörige des gleichen Hausstandes dürfen selbstverständlich zusammenrücken.
- Durchgängiges Tragen eines Mund-Nase-Schutzes vor, während und nach dem Gottesdienst.  
- Eine Hand-Desinfektion am Eingang wird angeboten. 
 
 
Die Kirchgemeinde Grüna-Mittelbach wünscht allen Einwohnern ein gesegnetes Weihnachtsfest. 
 


Damit schließt sich für dieses Jahr der 

Grünaer Adventskalender. 

Wir hoffen, dass wir Ihnen damit ein wenig Freude bereiten konnten und möchten uns bei Ihnen allen fürs reinschauen bedanken. 
Danke auch fürs weitersagen und teilen, denn ein neues Projekt benötigt schon etwas Starthilfe um bekannt zu werden, besonders in einer so seltsamen Zeit. 
Für 2021 ist eine Fortsetzung geplant. Wie diese aussehen wird, bleibt der weiteren Entwicklung überlassen. Wir hoffen jedoch, dass wir dann alle Veranstaltungen "live" durchführen können. 

Bedanken möchten wir uns auch noch einmal auf das herzlichste bei all denen, die diesen Kalender erst möglich gemacht haben, sei es durch finanzielle Unterstützung oder tatkräftige Hilfe bei der Ausgestaltung der "Türchen".   

Wir wünschen Ihnen allen 

FROHE WEIHNACHTEN

Kommen Sie gut und gesund ins neue Jahr und möge es Ihnen Freude, Zufriedenheit und persönliches Wohlergehen bescheren. 

Carola Hilkman und Irma Olofsson 
im Namen aller Beteiligten